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Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Forschung und Lehre bedingen sich am Romanischen Seminar gegenseitig – entsprechend finden sich z.B. speziellere Forschungsschwerpunkte einzelner ProfessorInnen auch direkt in den Themenmodulen der Master-Studiengänge wieder (z.B. „Mehrsprachigkeit“ oder „Medientextsorten“ im Master Sprache und Kommunikation).
Generell sind Forschung und Lehre am Romanischen Seminar durch die kulturwissenschaftliche Einbettung und die Berücksichtigung von medienwissenschaftlichen Aspekten gekennzeichnet. Geht es also z.B. um französische Sprache und Literatur, dann wird sie in Bezug auf Frankreich, Kanada, Afrika etc. gelehrt, und es wird dabei immer auch der mediale Transfer mitbedacht (Buch – Theaterstück – Film etc; gesprochene vs. geschriebene Sprache, Sprache in Presse, TV, Internet etc.). Es werden sowohl die Produktions- als auch die Rezeptionsseite von Sprache und Literatur („Wirkungsästhetik“) behandelt. Im Vordergrund steht die Gegenwartsepoche. Das Verstehen der Besonderheiten der Gegenwartsepoche schließt allerdings auch die Kenntnis älterer Stufen mit ein (z.B. Entwicklung von Textsorten und Mediensystemen, Sprachwandelphänomene). Der andernorts übliche gezielte Unterricht in älteren Sprachstufen und Literaturen („Altfranzösisch“, „Altspanisch“ etc.) findet jedoch am Romanischen Seminar in Mannheim nicht statt.

Zu genaueren Details bezüglich Forschung und Lehre vergleichen Sie bitte die entsprechenden Seiten der beiden Abteilungen, Literatur- und Medienwissenschaft und Sprach- und Medienwissenschaft.

Das Romanische Seminar hat (wie die gesamte Philosphische Fakultät in Mannheim) schon sehr früh auf gestufte und fächerübergreifende Studiengänge gesetzt. Besonders innovativ war der Studiengang Diplomphilologie mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt, der nun im Bachelor Kultur und Wirtschaft seine Fortsetzung findet. Seit dem HWS 2014 wird darüber hinaus der Bachelor (B.A.4) Romanische Sprachen, Literaturen und Medien angeboten, welcher neben zwei romanistischen Kernfächern auch ein Modul in einer dritten romanischen Sprache sowie ein zweisemestriges Auslandsstudium an den zahlreichen Partneruniversitäten des Romanischen Seminars umfasst. Der dritte grundständige Studiengang am Romanischen Seminar ist der Bachelor of education  in den Fächern Französisch, Italienisch und Spanisch, welcher in Kombination mit anderen Fächern der Philosophischen Fakulät und der Fakultät für Sozialwissenschaften sowie der Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik studiert werden kann. Im Herbst 2018 soll der hierauf aufbauende Master of education an den Start gehen.
In den B.A.-Studiengängen der Philosophischen Fakultät in den Fächern Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Geschichte und Medien- und Kommunikationswissenschaft können die romanistischen Fächer mit kultur- und medienwissenschaftlichem Schwerpunkt im Beifach belegt werden. Als Wahlfach können romanistische Fächer schließlich auch im Rahmen eines Wirtschaftspädagogik-Studiums (B.A. und Master) oder aber eines Master-Studiums BWL-Management studiert werden.
Wer ein romanistisches B.A.-Studium mit gutem Erfolg abgeschlossen hat, dem stehen seit Herbst 2009 drei fächerübergreifende Master-Studiengänge an der Philosophischen Fakultät zur Verfügung: ein Master Sprache und Kommunikation, ein Master Literatur, Medien und Kultur der Moderne und ein Master Kultur und Wirtschaft.

Zu genaueren Details bezüglich der Studiengänge vergleichen Sie bitte die Rubrik „Studium“.